
GLP-1-Medikamente zwingen Restaurantketten zu kleineren Menüs
GLP-1-Abnehmmedikamente wie Ozempic und Wegovy verändern Restaurantmenüs. Große Ketten bieten nun kleinere Portionen und proteinreiche Artikel an, da Nutzer weniger essen, aber Qualität priorisieren. Eine kürzliche Umfrage zeigt, dass 12 % der Amerikaner diese Medikamente einnehmen.
Restaurants, die an übergroße Portionen gewöhnt sind, stehen vor einer neuen Herausforderung: Kunden, die GLP-1-Medikamente wie Ozempic, Wegovy und Zepbound einnehmen, essen deutlich weniger. Als Reaktion gestalten Ketten ihre Menüs mit kleineren Portionen und höheren Proteingehalten um.
Große Ketten passen sich an GLP-1-Nutzer an
- Olive Garden hat im Dezember einen Abschnitt „leichte Portionen“ eingeführt, mit sieben verkleinerten Gerichten zu reduzierten Preisen.
- Chipotle hat einen proteinreichen Becher eingeführt, der 32 Gramm Protein liefert – vergleichbar mit dem Preis eines Latten.
- Subway hat diesen Monat „Protein Pockets“ herausgebracht, snackgroße Wraps mit über 20 Gramm Protein.
- Shake Shack hat Salatblatt-Burger in sein „Good Fit Menu“ aufgenommen.
Warum die Menüumgestaltung?
Dieser Trend spiegelt die boomende GLP-1-Nutzung wider. Eine Umfrage der Kaiser Family Foundation im November ergab, dass 12 % der Amerikaner diese Medikamente nun einnehmen, gegenüber 6 % im Mai. Die Appetitzüglerung führt dazu, dass Nutzer sich auf Protein konzentrieren, um Muskelmasse beim Abnehmen zu erhalten.
Quellenangabe
Ursprünglich veröffentlicht von Entrepreneur.Originalartikel lesen →